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Zwischenspeicher auf einem Computersystem, welcher bestimmte Inhalte aufnimmt, um diese bei Bedarf schneller zu laden. Ein Beispiel dafür ist der Webcache, der Teile einer Website (z.B. Bilder) aufnimmt, damit diese beim nächsten Laden der Seite nicht vom Server, sondern vom lokalen Computer des Anwenders geladen werden.

Caffeine

Seit 2010 das Indexierungssystem der Suchmaschine Google. Mit dem Caffeine-Update änderte Google die Struktur des Suchmaschinenindex sowie die Art, wie der Index aktualisiert wird. Während vor Caffeine der Index der Suchmaschine in regelmäßigen Abständen und in allen Datacentern aktualisiert werden musste, geschieht dies seit 2010 kontinuierlich. Laut Aussage von Google werden dem Index täglich Informationen in der Größenordnung von einigen hunderttausend Gigabyte hinzugefügt. Seine Gesamtkapazität lag beim Start 2010 bei 100 Millionen Gigabyte.

Canonical URL

Die kanonische URL kann als zusätzliches Attribut in ein Dokument eingefügt werden und zeigt auf die Originalquelle von Webinhalten. Häufig kommt diese Technik zum Einsatz, wenn mehrere Dokumente einer Website identische oder nahezu identische Inhalte bereitstellen.

ccTLD

Abkürzung für “Country-Code Top-Level-Domain” und Bezeichnung für eine länderspezifische Top-Level-Domain. Beispiele hierfür sind “.de” für Deutschland oder “.nl” für die Niederlande.

Click Bait

Versuch der Generierung von Klicks durch die Formulierung besonders verlockender bzw. Aufmerksamkeit erregender Überschriften oder Einleitungstexte. Typisch für ein solches Vorgehen sind kurze Texte, die nach einem Klick auf den entsprechenden Link die Schilderung eines besonders spektakulären Sachverhalts versprechen. Neben zahlreichen unseriösen Angeboten machen immer häufiger bekannte Nachrichtenseiten Gebrauch von dieser Methode.

Click-Through Rate (CTR)

Allgemein beschreibt die CTR den Anteil der Nutzer einer Suchmaschine, die bei identischer Suchanfrage auf ein bestimmtes Ergebnis klicken. Die CTR wird als Messgröße für die Qualität der Suchergebnisse einer Website gewertet und kann durch Anpassen der Seitentitel und Beschreibungstexte im Allgemeinen beeinflusst werden.

Cloaking

Technik aus dem Bereich der Black-Hat-SEO, die darauf abzielt, den Suchmaschinen andere Inhalte anzuzeigen als den Besuchern. Das Ziel sind bessere Positionierungen in den Suchergebnissen. Dieses Ziel kann kurzfristig erreicht werden, wobei dieser Erfolg aufgrund der immer besser arbeitenden Detektionsmechanismen meist nur von kurzer Dauer ist.

CMS

Abkürzung für „Content Management System“. Ein CMS bezeichnet eine Software, die dem Autor von Webinhalten im Allgemeinen die Auszeichnung von Texten abnehmen soll, so dass der Nutzer eines CMS sich auf die Erstellung der Inhalte konzentrieren kann. Bekannte Systeme sind WordPress, Joomla, Drupal und Typo3.

Content

Englischer und auch im deutschsprachigen Raum häufig genutzter Begriff für den Inhalt eines Dokuments oder einer Website. Der Content umfasst dabei nicht nur die enthaltenen Texte, sondern auch weitere Inhalte wie Bilder, Videos und Animationen.

Content Management System (CMS)

Software, über die sich Inhalte einer Website erstellen und pflegen lassen, ohne in den Quellcode der Website eingreifen zu müssen. Für den Autor der jeweiligen Website sind Programmierkenntnisse also nicht notwendig. Inhalte werden in der Regel über einen Editor bearbeitet. Fortgeschrittene Systeme lassen sich dabei annähernd wie eine Textverarbeitung verwenden.

Conversion

Vorgang, mit dem das Ziel einer Website erfüllt wird. Für Online-Shops ist dies in den meisten Fällen der Kauf eines oder mehrerer Artikel. Für anderen Website-Typen kann eine Conversion auch die Anmeldung für einen Newsletter, der Download eines E-Book oder das Erreichen einer bestimmten Besuchszeit sein. Im deutschsprachigen Raum wird daneben noch der Begriff “Zielvorhaben” verwendet.

Conversion Rate

Anteil der Websitebesucher an der Gesamtbesucherzahl, die eine festgelegte Zielhandlung abschließen (Kauf, Download etc.). Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung beschäftigen sich mit der Maximierung dieser Kennzahl.

Conversion Rate Optimimierung (CRO)

Teilgebiet der Suchmaschinenoptimierung, das sich mit allen Maßnahmen beschäftigt, welche die Zahl der Käufe, Bestellungen oder sonstiger unternehmerisch relevanter Handlungen über eine Website erhöhen sollen.

Crawl Budget

Modell, nachdem eine Suchmaschine für das Untersuchen einer Website lediglich eine begrenzte Menge an Ressourcen (Zeit, Rechenkapazität etc) zur Verfügung stellt. Das Crawl-Budget spielt für kleine Websites (< 100.000 Einzeldokumente) in der Regel keine Rolle, obwohl manche Suchmaschinenoptimierer auch bei sehr kleinen Websites von einer Optimierung dieser Größe sprechen.

Crawler

Auch als Webcrawler oder Spider bezeichnete Software, die Webdokumente automatisiert aufruft und analysiert sowie eigenständig weitere Dokumente aus enthaltenen Verlinkungen findet. In der Regel sind Crawler nur für das Aufrufen und Auslesen der Dokumente verantwortlich, während die tatsächliche Aufnahme in den Index der Suchmaschine von eigenen Systemen vorgenommen wird. Bekannte Crawler sind der Googlebot und der Bingbot.

Crawling

Im Allgemeinen das Untersuchen einer Website durch eine entsprechende Software einer Suchmaschine (“Bot” bzw. “Crawler”). Zu unterscheiden ist hier zwischen dem Crawlen einer Website und ihrer Indexierung. In den meisten Fällen sagt das erfolgreiche Crawlen einer Website nichts über die Möglichkeit aus, diese auch zu indexieren. So kann beispielsweise ein Webdokument das Meta-Tag „noindex“ verwenden, was dazu führt, dass dieses Dokument einwandfrei gecrawlt, in der Regel jedoch nicht indexiert wird.

Crawling-Fehler

Gesamtheit aller Fehler, die beim Untersuchen einer Website durch eine Suchmaschine auftreten können. Dies beinhaltet nicht existente oder fehlerhaft verknüpfte Dokumente, Fehler der Serversoftware beim Aufruf oder die Nichterreichbarkeit der gesamten Website.

CSS

Abkürzung für „Cascading Style Sheets“ und Bezeichnung für Anweisungen innerhalb eines Webdokuments, die das Aussehen von HTML-Elementen bestimmen. Während die HTML-Auszeichnungen semantischen Charakter haben und beschreiben, was ein bestimmtes Element bedeutet, sind die CSS-Anweisungen für die Darstellung zuständig und legen fest, wie dem Nutzer etwas angezeigt wird.
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