Die Top-3 Artikel KW 46/2018

Die besten Artikel der Woche aus SEO und Onlinemarketing

Bevor wir in dieser Woche in die Top3-Artikel eintauchen, muss in jedem Falle noch ein neues Werkzeug erwähnt und vorgestellt werden, welches von Google entwickelt und veröffentlicht wurde. Wer nun denkt, es handelt sich hierbei wieder einmal nur um ein weiteres Tool in der nicht enden wollenden Liste von Google-Software, irrt. Denn „Squoosh“ ist nichts anderes als die Lösung für viele Grafikprobleme. Denn jeder, der schon einmal eine Website veröffentlicht hat, weiß um die Schwierigkeiten beim Optimieren von Bilern. Diese sind vor allem eines: immer zu speicherintensiv. „Squoosh“ kann dies nun auf wirkungsvolle Weise ändern, in dem es ein vorhandenes Bild umwandelt – unter anderem auch in das recht neue WebP-Format.

Im Falle des Header-Bildes dieser Website macht diese Umwandlung schon rund 25% Speichervolumen aus.
Das Praktische: das Tool erlaubt einen direkten Vorher-Nachher-Vergleich der Bilder. Wer also für sein Webprojekt Bilder zu optimieren hat, sollte einmal einen Blick auf „Squoosh“ werfen.

Keyword-Clustering – Ans Eingemachte

Es gibt im Bereich SEO durchaus Methoden, die weitestgehend unbekannt sind oder – noch schlimmer – schlicht ignoriert werden, obwohl deren Nutzen und Erfolgspotential bekannt ist. Meistens ist den verantwortlichen SEOs die Anwendung und Durchführung dieser Methoden zu aufwändig. Und im Agenturgeschäft ist es meist zeitlich gar nicht möglich, so tief in Projekte einzusteigen, als dass zeitintensive Maßnahmen möglich wären.
Das Keyword-Clustering oder auch Keyword-Grouping ist eine solche Methode. Jeder, der von dieser Methode schon Gebrauch gemacht hat, weiß um deren Wirksamkeit. Und so kann und muss dieser Artikel in den Top3 dieser Woche erscheinen. Tom Casano beschreibt in diesem auf MOZ erschienenen Text umfassend die Technik des Keyword-Clustering und führt den Leser sehr tief in das Thema ein. Defintiv ein Muss für jeden SEO.
The Advanced Guide to Keyword Clustering

Was sind eigentlich Entitäten?

Per Definition sind Entitäten bestimmte Objekte, denen irgendwie geartete Eigenschaften zugeordnet werden können. Präziser gesagt sind es also nicht Informationen, sondern Objekte, über die Informationen gespeichert werden. Beispielsweise ist eine Person, ein Fahrzeug oder eine Pflanze eine Entität. Diesen Entitäten können die Eigenschaften „männlich“, „PKW“ oder „giftig“ zugeordnet werden.
Doch eigentlich müsste diese Frage nicht gestellt werden, denn jeder in der Suchmaschinenoptimierung Tätige sollte diesen Begriff wenigstens schon einmal gehört haben. Wenn man es genau betrachtet, sind Entitäten der mit Abstand wichtigste Faktor, der – nicht nur, aber vor allem – bei der Contenterstellung zu betrachten ist. Denn schon Googles Knowledge Graph zeigt, dass Entitäten heute mehr sind als bloße Theorie. Sie sind die Grundlage moderner SEO.
Dave Davies geht im Search Engine Journal der Frage nach, was denn nun eigentlich Entitäten sind und was diese mit SEO zu tun haben. Auch hier handelt es sich wieder um einen „Grundlagen“-Artikel, den jeder SEO gelesen haben sollte.
What Are Entities & Why They Matter for SEO

FISH und der Content Radar

Wie bitte? Fische auf dem Radar? Nein, keine Angst. Wir machen keinen Ausflug in maritime Gefilde, sondern bleiben recht bodenständig, und zwar im Bereich der Texterstellung. Und wenn man der ein oder anderen Agentur glauben darf, dann wird Content auf genau eine Art erstellt: Keyword in den Titel, in mindestens eine Zwischenüberschrift, in den ersten und den letzten Absatz und irgendwie halt so dazwischen – wenn’s passt.
Oder: man geht professionell an die Sache heran.
Das FISH-Modell beschreibt verschiedene Arten von Content, und zwar aus Sicht des Unternehmens, welches diesen Content veröffentlicht. Zusätzlich beschreibt das Modell auch noch, wie eng die verschiedenen Content-Arten und die Suchmaschinenoptimierung zusammenhängen. Hierbei muss jedoch genau darauf geachtet werden, dass „Suchmaschinenoptimierung“ sehr wörtlich genommen wird.
Da es jedoch noch eine andere Seite gibt, nämlich die der Leser, reicht das FISH-Modell oftmals nicht aus. Es wird durch den Content Radar erweitert, der Texte und deren Wirkung aus Sicht der Konsumenten betrachtet.
In anschaulicher und verständlicher Weise hat sich Mirko Lange diesem Thema in seinem Artikel angenommen, der die Aufnahme in die Top3 dieser Woche absolut verdient hat.
Das „FISH Modell“ und der „Content RADAR“ – zwei Strategie-Tools für’s Content Marketing

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