SEOmania Recap KW 21/2018

Wöchentliche Neuigkeiten aus SEO und Online-Marketing

Subdomain oder Verzeichnisstruktur – die endlose Diskussion

Es hat schon ein bisschen was von einem Glaubenskrieg, den sich SEOs der verschiedenen Lager immer wieder mit wachsender Begeisterung liefern. Dies tun sie immer dann, wenn es um die Frage geht, ob zur Strukturierung von Inhalten eine Subdomain oder ein Unterverzeichnis idealer ist. „Ideal“ meint an dieser Stelle selbstverständlich immer die technische, suchmaschinenorientierte Seite. Nun hat sich Google in Gestalt von Johannes Müller in diese Diskussion eingeschaltet und für so etwas ähnliches wie Klarheit gesorgt. Denn die Äußerungen, die Müller zu diesem Thema machte, sind durchaus interessant, lassen aber weiterhin genug Raum für Spekulationen – wie dies oft bei solchen Aussagen der Fall ist.
Thematisch zusammengehörende Inhalte sollten demnach eher in Unterverzeichnissen strukturiert werden. Wenn die Themen weniger nah beieinander liegen, sind Subdomains denkbar.
Subdomain oder Verzeichnis: Google gibt neue Empfehlungen ab

Die Ebenentiefe einer URL ist Google gleichgültig

Im Grunde ist es eigentlich leicht zu verstehen. Google ist – als Suchmaschine – vollkommen gleichgültig, wie viele Unterverzeichnisse sich innerhalb einer URL wiederfinden. Der Computer „Suchmaschine“ sieht ohnehin nur einen Wust aus Einsen und Nullen und nutzt eine URL lediglich dazu, bestimmte Inhalte aufzufinden. Der Googlebot (und sämtliche anderen Suchmaschinencrawler) hingegen können durchauch Probleme bekommen, wenn es zu viele Ebenen in einer Website gibt. Ist die Struktur nicht zugänglich gestaltet, kommt auch der schlaueste Bot ins Straucheln und kann Inhalte unter Umständen nur schwer oder gar nicht finden. Hier muss sofort das Stichwort „interne Verlinkung“ vor dem geistigen Auge aufpoppen.
Google: Zahl der Ebenen in einer URL spielt keine Rolle

Der Leitfaden für das Meta-Robots-Tag

In fast jeder Website findet sich eine kleine, unscheinbare Angabe, mit der Webmaster die Indexierung einer Seite beeinflussen können. Wenn sie falsch eingesetzt wird, kann sie auch das Todesurteil für eine Website bedeuten. Die Rede ist von der Meta-Robots-Angabe, die sich bei Weitem nicht nur auf „index“ und „noindex“ beschränkt. Es gibt durchaus noch ein paar andere nützliche Angaben, die jedoch durch ihren seltenen Einsatz vielleicht nur wenigen SEOs bekannt sind. Yoast sorgt in diesem Falle für Abhilfe.
The ultimate guide to the meta robots tag

Wie setze ich die richtigen SEO-Ziele?

Ein Unternehmen hat immer ein Ziel. Sei es ein Meilenstein bei der Zahl der Neukunden oder – wie üblich – ein Gewinn- oder Umsatzziel. Um diese Ziele zu erreichen, setzt ein Unternehmen im Normalfall ein Marketing ein. Dieses sollte im Idealfall selbst Ziele vor Augen haben, die den Unternehmenszielen in die Arme spielen. Ein Teil des Marketingkonzeptes ist auch (fast) immer das Thema SEO. Und wie Marketer und SEOs hier die richtigen Ziele setzen, erklärt Rand Fishkin in seinem neuesten Whiteboard Friday.
How Do You Set Smart SEO Goals for Your Team/Agency/Project?

Schwupps, da waren die Rankings weg

Es gibt immer noch SEOs, die mit Hilfe der gemessenen Positionen eines Keywordsets den Erfolg einer Website messen. Das mag hier und da noch eine gewisse Berechtigung haben. Es kann jedoch auch zu richtig fiesem Ärger führen, wenn diese Rankings sich plötzlich in Tiefen verabschieden, die nie ein Keyword zuvor gesehen hat. Meist weicht der Ärger bald und macht der nachdenklich-depressiven Phase Platz, in welcher das große Rätseln beginnt, was denn passiert ist. Vielleicht kann Contentking hier weiterhelfen.
10 Easy Steps to Diagnose and Fix Your Google Ranking Drop

Mehr als Aufwärmen: Content-Recycling

Manchmal kann es nützlich sein, einen etwas älteren Artikel aus der Versenkung zu ziehen, überholte Informationen zu überarbeiten und ihn dann neu zu veröffentlichen. Das ist dann eine typische Überarbeitung, die mit Content-Recycling eher weniger zu tun hat. Wenn es um das Wiederverwenden von Content geht, reicht ein bloßes Überarbeiten alter Fakten nicht. Hier geht es um eine tiefgreifende Überholung der Inhalte, die jedoch fester Bestandteil einer Content-Strategie sein kann, wie Marc Ostermann in seinem neuen Artikel auf Zielbar zeigt.
Content-Recycling als Teil der Content-Strategie: So liefern alte Inhalte neuen Mehrwert

 

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